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P R O J E K T E |
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W O H I N - S O L L - D I E - R E I SE - G E H E N ? -
K U N S T W E L T E N - 2 0 1 1 -
Projekte mit SchŸlerinnen und SchŸlern aus Ahlbeck, Anklam, Lassan, Swinoujscie, Usedom, Wolgast
Ein Programm der Akademie der KŸnste in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale fŸr politische Bildung und dem Verein
»Demokratisches Ostvorpommern – Verein fŸr politische Kultur e. V.«
Kunstwerkstatt mit Ute Gallmeister und Michael Birn,
Wohin soll denn die Reise gehen...? Boot und Flaschenpost, 16. – 30. September 2011
Gemeinsamt mit den Schülern wird die Idee einer gemeinsamen Reise in ein unbekanntes Land entwickelt. Dieses Land entsteht durch unsere Träume Vorstellungen, Visionen, wie es dort aussehen soll, was es dort geben soll, mit wem wir dort sein wollen und wie miteinander dort leben wollen. Diese Visionen und Wünsche werden für eine Flaschenpost geschrieben, gemalt und gezeichnet.
Ausgehend von einer Grundkonstruktion aus Holz, bauen wir mit Fundstücken, Materialien vom Sperrmüll ein Boot, welches eher ungewöhnlich sein wird. Die Fundstücke können es entfremden und ihm gleichzeitig die maritime Symbolik zurückgeben. Vielleicht wird es ein Handelsschiff, auf welchem nicht gehandelt, sondern getauscht oder geschenkt wird. Oder es wird ein Abenteuer- und Entdeckerschiff mit hohem Mast und großem Bug. Vielleicht wird es ein Geisterschiff, auf dem unsere Albträume ihr Unwesen treiben. Oder etwas von allem. Phantasie und Spiellust sind gefragt. Der Bootskörper kann gestaltet werden mit Schnitzereien, Grafittys, Bemalungen.
Die Flaschenpost wird am Schiff angebracht. Auf einer Tafel werden die Texte zu lesen sein. Der Betrachter kann mitmachen, indem er sich für ein Reiseland entscheidet. Er kann eine Kopien in Papierform einem Kästchen entnehmen, vermerken, dass er mitkommen würde und die Traumlandpost mit einer bereit gestellten Flasche auf Reisen schickt. Der Finder der Post erhält mit ihr die Botschaft, seinen Namen ebenfalls darunter setzen zu können und die Flaschenpost weiter auf Reisen zu schicken. Man könnte auch einen Tag x vorschlagen, um sich zu treffen und kennenzulernen, oder Mailadressen angeben, um sich über die Traumlandidee weiter auszutauschen. Das kann jeder Visionär selbst entscheiden.
Aufgestellt werden soll das Objekt am Ufer der Peene, nahe der Kanustation Anklam.
Kunstwelten-September-2011.pdf
W E L C H E - F A R B E - H A T- D E R- W I N D-?
Künstler für Schüler des Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK 2009
Grundschule Gebrüder Grimm, Anklam, Eichenweg 6, Klasse 3
Welche Farbe hat der Wind?
Ein freies Spiel mit Farbe und Form
Hat der Wind eine Farbe? Kann man Farbe hören? Und wo kommt sie überhaupt her?
Großes Staunen gab es über die Leuchtkraft der Pigmente und es war ein Fest, diese in das Bindemittel einzurühren. Farbe wurde als sinnliches Material erlebt: Sie kann klingen, laut und leise sein, rauschen und knistern.
Intuitiv erfassten die Kinder Farbkontraste und Farbschwingungen und gingen spielerisch damit um. Große Pinsel, Spachtel, Walzen, Stempel und Hände waren im Einsatz. Nach und nach entstanden auf 11 Leinwänden eigene Welten mit ihren Geschichten: Fliegende Vögel über dem Meer, verwunschene Landschaften, geheimnisvolle Zeichen. Eine Katze schaut frech aus einem roten Bild. Die Farbe fing an zu wanden, aus den Bildern heraus auf die Nasen und Wangen, auf alte Pappschachteln und wieder zurück zu den Bildern.
Das Finale fand mit drei großen Gemeinschaftsarbeiten statt. Der Prozess des sich Verständigens und die Suche nach einer gemeinsamen Bildlösung war nicht einfach, doch letztlich fanden die Kinder zu phantasievollen Ergebnissen.
Eine schöne Projektzeit mit Kindern, die ganz dabei waren, vor Ideen und Eifer sprühten und nun mit glühendem Stolz erleben, wie ihre Arbeiten im Treppenhaus der Schule miteinander klingen und schwingen, flüstern und wispern.
www.kuenstler-fuer-schueler.de/2009/gallmeister.html
N Ä H E R E - U M G E B U N G – R A D I E R U N G E N
Künstler für Schüler des Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK 2008 – Lilienthal-Gymnasium Anklam
Mit Feuereifer nahmen sich die SchülerInnen der Druckplatte an, nachdem sie ihre Motive als Ausgangspunkt geklärt hatten. Diese entnahmen wir der unmittelbaren Umgebung. Den Blick schärfen für das nahe Liegende. Ein Fensterausblick, eine Situation im an die Schule angrenzenden Stadtpark, die Gartenecke gegenüber. Wie von selbst ergaben sich Fragen nach Komposition, Rhythmus, Struktur und wurden in der Gruppe besprochen. Schnell wurde klar, dass die Natur nicht kopiert werden kann und wir suchten nach eigenem Ausdruck durch Übersetzungen, Formeln, Vereinfachungen. Die Radierplatte ist geduldig und lässt viele Arbeitsschritte zu. Hinzufügen und Entfernen wurden zum Spiel, Die Linien bahnten sich in den Prozessen der Verdichtung ihren eigenen Weg. Märchenhaft versunkene Stimmungen, gewagte Hell-Dunkel-Kontraste, geometrisches Kalkül und ornamentaler Reichtum fanden je nach Temperament und Interessenlage Eingang in die verschiedensten Arbeitsansätze.
Das Schwarz der Druckfarbe, dass überall und nicht nur auf Platte und Papier seine hartnäckigen Spuren hinterließ, war anfangs noch befremdlich. Doch bald konnte sich niemand dem Zauber des Druckens entziehen: Eine mit dieser zähen Farbmasse bedeckte, wieder ausgewischte Metallplatte brachte letztlich klare schwarze Linien auf blütenweißem Büttenpapier hervor.
So können sich die Ergebnisse sehen lassen, und werden im September auf einer Ausstellung in der Galerie des Gymnasiums zu sehen sein.
http://www.kuenstler-fuer-schueler.de/2008/gallmeister.html
K U N S T W E L T E N – S I T Z W E R K S T A T T
„Sitzen - Sitzen lassen - Sitzen bleiben - Platz nehmen“
Gestaltung und Herstellung einer Sitz gruppe für das Akademie-Gespräch „Kultur und Demokratie in Ostvorpommern“ am 23. September „Wir wollen Fundstücken, 12 ausrangiertenStühlen und einem Tisch, ein eigenesLeben geben, sie individuell gestalten, ohne ihre Funktionalität außer Acht zu lassen. Unsere Ideen und Phantasien und die Frage, wie wir selbst Demokratie und Toleranz erleben und wie wir sie uns wünschen, sind dafür wichtig. Die Worte Sitzen, Platz nehmen, Stuhl, Tisch, Gemeinschaftwerden hinterfragt. Wir arbeiten mit Farbe, Collage und Assemblage,wir bemalen, beschreiben,bezeichnen,bekleben, umwickeln und verändern Gegenstände.Eine Sitzgruppe entsteht, die von ihren Gestaltern erzählt und gleichzeitig zum Platz nehmen und miteinander Reden einlädt.“ Ute Gallmeister
Kunstwelten-September-2008.pdf
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