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M A L E R E I
Z E I C H N U N G
P R O J E K T E
V I T A
K O N T A K T
   
 

N Ä H E R E - U M G E B U N G – R A D I E R U N G E N


Künstler für Schüler des Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK 2008 – Lilienthal-Gymnasium Anklam

Mit Feuereifer nahmen sich die SchülerInnen der Druckplatte an, nachdem sie ihre Motive als Ausgangspunkt geklärt hatten. Diese entnahmen wir der unmittelbaren Umgebung. Den Blick schärfen für das nahe Liegende. Ein Fensterausblick, eine Situation im an die Schule angrenzenden Stadtpark, die Gartenecke gegenüber. Wie von selbst ergaben sich Fragen nach Komposition, Rhythmus, Struktur und wurden in der Gruppe besprochen. Schnell wurde klar, dass die Natur nicht kopiert werden kann und wir suchten nach eigenem Ausdruck durch Übersetzungen, Formeln, Vereinfachungen. Die Radierplatte ist geduldig und lässt viele Arbeitsschritte zu. Hinzufügen und Entfernen wurden zum Spiel, Die Linien bahnten sich in den Prozessen der Verdichtung ihren eigenen Weg. Märchenhaft versunkene Stimmungen, gewagte Hell-Dunkel-Kontraste, geometrisches Kalkül und ornamentaler Reichtum fanden je nach Temperament und Interessenlage Eingang in die verschiedensten Arbeitsansätze.
Das Schwarz der Druckfarbe, dass überall und nicht nur auf Platte und Papier seine hartnäckigen Spuren hinterließ, war anfangs noch befremdlich. Doch bald konnte sich niemand dem Zauber des Druckens entziehen:  Eine mit dieser zähen Farbmasse bedeckte, wieder ausgewischte Metallplatte brachte letztlich klare schwarze Linien auf blütenweißem Büttenpapier hervor.
So können sich die Ergebnisse sehen lassen, und werden im September auf einer Ausstellung in der Galerie des Gymnasiums zu sehen sein.

>> F O T O G A L E R I E

http://www.kuenstler-fuer-schueler.de/2008/gallmeister.html

 

W E L C H E - F A R B E - H A T- D E R- W I N D-?

Künstler für Schüler des Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK 2009
Grundschule Gebrüder Grimm, Anklam, Eichenweg 6, Klasse 3

Welche Farbe hat der Wind?
Ein freies Spiel mit Farbe und Form

Hat der Wind eine Farbe? Kann man Farbe hören? Und wo kommt sie überhaupt her?
Großes Staunen gab es über die Leuchtkraft der Pigmente und es war ein Fest, diese in das Bindemittel einzurühren. Farbe wurde als sinnliches Material erlebt: Sie kann klingen, laut und leise sein, rauschen und knistern.
Intuitiv erfassten die Kinder Farbkontraste und Farbschwingungen und gingen spielerisch damit um. Große Pinsel, Spachtel, Walzen, Stempel und Hände waren im Einsatz. Nach und nach entstanden auf 11 Leinwänden eigene Welten mit ihren Geschichten: Fliegende Vögel über dem Meer, verwunschene Landschaften, geheimnisvolle Zeichen. Eine Katze schaut frech aus einem roten Bild. Die Farbe fing an zu wanden, aus den Bildern heraus auf die Nasen und Wangen, auf alte Pappschachteln und wieder zurück zu den Bildern.
Das Finale fand mit drei großen Gemeinschaftsarbeiten statt. Der Prozess des sich Verständigens und die Suche nach einer gemeinsamen Bildlösung war nicht einfach, doch letztlich fanden die Kinder zu phantasievollen Ergebnissen.
Eine schöne Projektzeit mit Kindern, die ganz dabei waren, vor Ideen und Eifer sprühten und nun mit glühendem Stolz erleben, wie ihre Arbeiten im Treppenhaus der Schule miteinander klingen und schwingen, flüstern und wispern.

>> F O T O G A L E R I E

www.kuenstler-fuer-schueler.de/2009/gallmeister.html

 

K U N S T W E L T E N – S I T Z W E R K S T A T T

„Sitzen - Sitzen lassen - Sitzen bleiben - Platz nehmen“

Gestaltung und Herstellung einer Sitz gruppe für das Akademie-Gespräch „Kultur und Demokratie in Ostvorpommern“ am 23. September „Wir wollen Fundstücken, 12 ausrangiertenStühlen und einem Tisch, ein eigenesLeben geben, sie individuell gestalten, ohne ihre Funktionalität außer Acht zu lassen. Unsere Ideen und Phantasien und die Frage, wie wir selbst Demokratie und Toleranz erleben und wie wir sie uns wünschen, sind dafür wichtig. Die Worte Sitzen, Platz nehmen, Stuhl, Tisch, Gemeinschaftwerden hinterfragt. Wir arbeiten mit Farbe, Collage und Assemblage,wir bemalen, beschreiben,bezeichnen,bekleben, umwickeln und verändern Gegenstände.Eine Sitzgruppe entsteht, die von ihren Gestaltern erzählt und gleichzeitig zum Platz nehmen und miteinander Reden einlädt.“ Ute Gallmeister

>> F O T O G A L E R I E

Kunstwelten-September 2008.pdf

 

 

K U R S E
S C H Ü L E R P R O J E K T E
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